Güterbahntrasse Mannheim – Karlsruhe
Für Neulußheim ist klar: Wir fordern kompromisslosen Schutz für unsere Bürgerinnen und Bürger!
Die Gemeinde Neulußheim erwartet, dass sich die Lärmsituation mit dem geplanten Ausbau der Trasse 4020 spürbar verbessert. Da der Güterverkehr bereits heute über diese Strecke geführt wird, rechnen wir grundsätzlich nicht mit einer zusätzlichen Lärmbelastung durch die Vorzugsvariante. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Zugzahlen bis 2040 insgesamt steigen werden. Gerade deshalb sehen wir im Ausbauprojekt eine wichtige Chance, den bestehenden Lärmschutz nachhaltig und umfassend zu modernisieren. Dies fordern wir ausdrücklich von der Deutschen Bahn.Von der Deutschen Bahn verlangen wir daher eine verbindliche und zeitgleiche Realisierung der notwendigen Lärmschutzmaßnahmen. Die Erfahrungen aus Hockenheim zeigen deutlich, dass vereinbarte Schutzmaßnahmen über Jahrzehnte hinweg nicht umgesetzt und erst auf dem Rechtsweg durchgesetzt wurden. Für Neulußheim gilt: Der erforderliche Lärmschutz muss vor der Herstellung beziehungsweise Inbetriebnahme der neuen Gleisanlagen gewährleistet sein, nicht erst im Nachhinein.Unsere zentrale Forderung bleibt ein deutlich besserer Schutz der Bürgerinnen und Bürger entlang der gesamten Ortslage, vom Norden bis in den Süden. Welche baulichen Lösungen hierfür letztlich in Betracht kommen, wird Gegenstand der weiteren Gespräche und Prüfungen in den kommenden Jahren sein.Entscheidend ist nicht die konkrete Bauform, sondern eine langfristig gesicherte und nachweisliche Entlastung für die Menschen in Neulußheim.
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